Geburtsplan schreiben – Ja oder Nein?

Geburtsplan schreiben – Ja oder Nein?

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Ist es sinnvoll einen Geburtsplan zu schreiben oder nicht?

Wenn du magst, kannst du dir das Video dazu ansehen und meine Meinung hören. Oder du liest jetzt einfach weiter.

JA – es ist auf jeden Fall sinnvoll einen Geburtsplan zu schreiben, wenn du im Krankenhaus gebären möchtest. Aber vielleicht denkst du jetzt „Wieso soll ich mir überhaupt Gedanken darüber machen, denn eine Geburt lässt sich ja sowieso nicht planen!“

Ja, da stimme ich dir zu. Eine Geburt ist nicht planbar und trotzdem lohnt es sich, sich darüber Gedanken zu machen…

…und genau darum geht es bei einem Geburtsplan. Es geht nicht darum, dass du deine Geburt im Detail planst und eine fixe Vorstellung davon hast, sondern darum, dass du dir Gedanken über deine Geburt machst.

Hast Du konkrete Ziele und Wünsche für Deine Geburt?

JA,

dann ist es sinnvoll einen Geburtsplan zu schreiben! DENN, wenn du KEINEN PLAN hast, hat das Krankenhaus bestimmt einen für dich!

Und GLAUBST du wirklich, dass der Krankenhausplan mit deinen Vorstellungen übereinstimmt?

ICH glaube das nicht. Ich treffe immer wieder Frauen an, die eine enttäuschte 1. Geburt erlebt haben, weil sie einfach davon ausgegangen sind, dass das Krankenhaus schon weiss, was am besten für sie ist.

Ja, das medizinische Personal kennt sich in ihrem Fachgebiet aus. ABER sie wissen nicht, wie DEINE Vorstellungen über die Geburt sind. Sie wissen nicht, was dir wichtig ist. Und deswegen machen sie das, was sie für das Beste halten. Aber ‚ihr Bestes’ deckt sich nicht unbedingt mit deinen Wünschen.

Es ist DEINE Geburt, DEIN Körper, DEIN Baby, DEIN Weg…deshalb:

Nimm deine Geburt in die Hand!

Übernimm die Verantwortung für deine Geburt und mach dir zusammen mit deinem Partner Gedanken darüber!  Informiere dich! Weißt du überhaupt, was du möchtest?

6 wichtige Fragen, die du jetzt in Bezug auf deine Geburt beantworten solltest:

  1. Weißt du, wie deine Wunschgeburt aussieht? Weißt du, was es dafür braucht, damit sie möglichst in Erfüllung gehen kann? Wie z.B. Geburt soll möglichst natürlich beginnen – wie lange „darf“ ich über den Geburtstermin gehen? Oder z.B. Geburtsort – was gibt es für Unterschiede?
  2. Was ist dir bei der Geburt deines Kindes besonders wichtig?
  3. Was ist dir egal?
  4. Kennst du alle Interventionen, die während einer Geburt zum Einsatz kommen könnten?
  5. Weißt du, wie dein Partner sich die Geburt eures Kindes vorstellt? Decken sich seine Vorstellungen mit deinen?

Hast du diese Fragen für dich beantwortet? Dann schreibe jetzt deinen Geburtsplan. Brauchst du Hilfe? Ich bin bei einem persönlichen Geburtsplan-Coaching gerne für dich da.

Geburtsplan geschrieben und JETZT?

Sobald du den Geburtsplan (nicht länger als eine A4-Seite) geschrieben hast, am besten nicht erst am Ende der Schwangerschaft, musst du ihn unbedingt mit deinem Arzt und/oder dem Krankenhaus besprechen. DENN nur so kannst du herausfinden, ob sie auf deine Wünsche eingehen.

Was hast du für Möglichkeiten, falls der Arzt und/oder Krankenhaus nicht auf alle deine Wünsche eingehen kann?

  1. Mach dich auf die Suche nach einem Geburtsteam/Geburtsort, das deine Wünsche respektieren und erfüllen kann (vorausgesetzt die Geburt verläuft ohne Komplikationen).

ODER

  1. Du passt deine Wünsche an, so dass sie vom Geburtsteam erfüllt werden können. Somit weißt du schon vor der Geburt, worauf du dich einlässt und das ist SO WICHTIG, damit du nach der Geburt nicht enttäuscht bist.

DENN Enttäuschung kann dazu führen, dass du deine Geburtserfahrung als schlechtes Ereignis in Erinnerung behälst. Und das darf nicht sein…WEIL du die Geburt deines Kindes NIE vergessen wirst!

Es ist wichtig, wie wir gebären und wie wir geboren werden!

Deswegen empfehle ich dir einen Geburtsplan zu schreiben.

Schreibst du jetzt einen Geburtsplan? Hast du schon einen geschrieben? Oder hattest du keinen und würdest bei einer nächsten Geburt auf jeden Fall einen schreiben?

Mein Name ist Monika und ich helfe Erstgebärenden ruhig und entspannt in eine selbstbestimmte Geburt zu gehen.

 

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